Neues Zuhause

G’Day mates!

 

Gestern (Freitag, 7.10.) war ein langer und anstrengender Tag. Morgens bin ich um 7 Uhr aufgestanden, um meinen Koffer umzupacken, da wir aus dem Hostel auschecken mussten bzw. wollten. Um 9 Uhr wurde ich von einer Programmkoorinatorin meiner Organisation (bzw. der Partnerorganisation) vom Hostel abgeholt und zum Standort der Partnerorganisation gebracht. Dort fand ein Workshop statt. Naja, eigentlich möchte ich das ungern so nennen. Ein Mitarbeiter zeigte drei weiteren Backpackern (ja, es waren ALLES deutsche!) und mir eine Präsentation. That’s it! Ich war ehrlich gesagt fassunglos, weil wir alle davon ausgingen, wir würden z.B. Hilfe bei der Eröffnung eines Bankaccounts bekommen - so wie es auch auf der Rechnung, die von der Organisation kam, steht. Aber nein, nicht zum ersten Mal fällt mir auf, dass die Organisation ein echter Reinfall war.  Ich kann Praktikawelten wirklich nicht empfehlen. Naja, also sind die anderen PraktikaweltenTeilnehmer, Reneé und ich dann zu der Bank,  Commonwealth, gegangen und haben uns ein Bankkonto eröffnen lassen. In der nächsten Woche bekommen wir Post und können offiziell arbeiten gehen. Anschließend sind Reneé und ich in unser Airbnb (Wohnung bei Einheimischen) gefahren. Dort leben wir bei einem Ehepaar in einem Haus in Melbourne. Außerdem lebt ein weiteres Mädchen hier, mit dem wir uns gut verstehen und viel unternehmen. Sie ist so alt wie wir, kommt aus Deutschland und macht hier allerdings ein Praktikum, weshalb sie nicht mit uns weiter reisen kann. Jedenfalls ist das Haus hier ziemlich schön, wir haben zu 2. ein eigenes Zimmer. Die komplette Wohnung ist super sauber und die Familie ist sehr nett. Natürlich ist es super für die Sprache, wenn man ständig darauf angewiesen ist, Englisch zu sprechen.

 

Heute (Samstag, 08.10.) sind wir alle drei ziemlich spät aufgewacht, obwohl wir eigentlich früh raus wollten, um den Tag zu nutzen und Melbourne zu erkunden. Wir sind dann ca. zwischen 15 und 16 Uhr in der Stadt angekommen, was relativ spät ist. Jedenfalls haben wir dort was gegessen, sind mit einer Sightseeing-Bahn gefahren und sind abends noch in eine Bar gegangen, wo wir endlich mal auf nicht deutsch sprechende Menschen gestoßen sind: Ein Wunder! Der Abend war schön, wir haben mehrer Leute kennengelernt, die aus England, Korea und Australien kommen. Gefühlt war der Tag also sehr kurz, obwohl der Abend laaang war. Denn wir sind noch 20-30 Minuten von dem Bahnhof “nach Hause” gelaufen. Viel mehr gibt es gerade auch nicht zu erzählen.

 

 

Cheers!

China Town
China Town

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Kommentare: 1
  • #1

    Ulrich (Sonntag, 09 Oktober 2016 09:48)

    Wow will auch ........