Meine kleine Reise enlang der Ostkueste

Dienstag, 24.1., Surfers Paradise

 

Hallo ihr Lieben,

 

how are you going?

 

Derzeit bin ich in Surfers Paradise, an der Goldcoast. Da ich nach Port Macquarie aber nach Byron Bay gefahren bin, fahre ich damit fort.

Um zum Transport zu kommen:

Ich fahre mit der Busgesellschaft Greyhound von Sydney-Brisbane. Auf deren Homepage oder auch in dem richtigen Shop kann man sich ein Onlineticket kaufen für eine bestimmte Anzahl an Kilometern oder eben auch Strecken. Man bekommt einen Account (online), wo man seine Fahrten buchen und verwalten kann (löschen glücklicherweise auch möglich). Somit kann man auch spontan 20 min vor der eigentlichen Abfahrt noch eine Fahrt buchen, sofern ein Platz frei ist.

Ist also sehr praktisch! Man kann eben selbst seine Stopps bestimmen und kann, anders als bei einem Flug von A nach B, mehr vom Land sehen.

Im Großen und Ganzen gibt es also folgende Transport-Möglichkeiten:

Auto, Bus, Flugzeug, Zug, Fahrrad, Laufen:D Mir erschien der Bus momentan als beste Möglichkeit, daher habe ich ihn gewählt.

Im Bus hat man USB-Anschlüsse, wo man seine elektronischen Geräte aufladen kann, sowie einen Wifi-Zugang.

Zum Gepäck: 10kg Handgepäck und pro Koffer (mehrere möglich) 20kg. Also kurz und knapp: Der Bus ist zu empfehlen.

In Byron Bay haben Ines, Helen und ich alle ein anderes Hostel gebucht, weil wir unterschiedlich gebucht haben und dann nicht mehr genug Plätze vorhanden waren.

Ich hatte ein 4er Dorm in der Backpacker Holiday Village. Was ziemlich praktisch war, wir hatten zu acht (also zwei 4er Zimmer) ein kleines Apartment mit Küche, Wohnzimmer, TV, Bad und kleiner Terasse. Dennoch muss ich sagen, dass ich das Ozzy Pozzie (Hostel in Port Macquarie) viel schöner war und mit dem Bounce Hostel in Sydney mein absoluter Favorit war!

In Byron Bay gab es aber einen schöneren Pool!:)

Abends saßen meist alle beisammen, es gab BBQ und alle sind zusammen in eine Bar gegangen.

Helen, Ines und ich haben total viele Leute wiedergetroffen aus Sydney und Port Macquarie, was sehr glückliche Zufälle waren:) Also hatten wir immer genug Unterhaltung und haben was unternommen.

Wie zum Beispiel surfen.. Nun ja, surfen hört sich so an, als ob man es kann!

Anfangs wusste ich schon, dass ich Respekt vor dem Brett haben werden, was sich dann hinterher bestätigt hat, als ich vom Surfbrett erschlagen wurde. Aber es war nicht soooo schlimm wie es sich anhört. Ich lebe noch, aber die Wellen haben das Brett mit voller Wucht gegen mein Gesicht geschlagen.. Immer als ich was gegessen hab, hat es dann beim Kauen ordentlich weh getan. Aber es ist wieder alles gut:)

Aufstehen in einer Welle ist wirklich schwierig, wobei ich dazu sagen muss, dass wir keine Surfstunde genommen haben, sondern einfach die Boards ausgeliehen haben.

Ich hab es ein Mal geschafft, halb aufzustehen, aber ansonsten hatte ich Last während einer Welle auf dem Board zu bleiben. Aber es hat - abgesehen von dem Unglück am Ende- echt Spaß gemacht!

Ines hatte ihre Gopro dabei, womit wir dann dokumentieren konnten, wie schnell man vom Surfbrett fällt. LOL!


Ansonsten waren wir an dem bekannten Leuchtturm, den man nach einem ca. 1,5 Stunden Walk erreichen konnte. Was wir unterwegs gesehen haben? Hunderttausende Treppen und gefühlte 20 Delfine!

Es ist so ein toller Anblick, Delfine glücklich in der Natur (in dem Fall im Meer) zu sehen!

Dort wo die Delfine waren, sind Menschen mit Kajaks entlang gefahren!! Ein Traum! Wobei ich ein bisschen Angst hätte, dass auch ein paar Haie vorbeischauen und einem einen Besuch abstatten.

Als wir den Leuchtturm erlangten, mussten wir feststellen, dass das Wetter schlechter wurde und es schlagartig ganz stark angefangen hat zu regnen.

Ansonsten waren wir noch im Pool, sind bisschen rumgelaufen, waren in den Läden, haben uns spontan tättowieren lassen und haben die Abende am Strand oder in einer Bar verbracht (haben Stempel ergattert, mit denen man kostenlos rein darf ).

War ein Scherz! Es war nur ein Henna-Tattoo, das ein paar Tage hält:D

Was abends am Strand abgeht, ist auch wirklich der Hammer. Tausende Menschen tummeln sich dort und nehmen an der Silent Disko teil. Heißt: Man mietet sich Kopfhörer, die leuchten (wohlgemerkt!:D), mit denen man Musik hören kann. Die Musik wird produziert von den Leuten, die die Kopfhörer vermieten. Die Menschen tanzen dann überglücklich dazu am Strand.

Nach vier Nächten bin ich dann nach Surfers Paradise gefahren. Nachdem ich mich mehrfach über die unterschiedlichen Zeiten gewundert habe, durfte ich feststellen, dasss es hier eine Zeitverschiebung gibt.

Jetzt sind es nur noch neun Stunden Unterschied zu Deutschland.. Wobei mir das immernoch zu viel ist :(

In Surfers Paradise habe ich Ines (, die einen Tag vor mir aus Byron Bay abgereist ist,) und Helen (,die uns an dem gleichen Tag dann aber entgültig verlassen hat :(, ) wiedergetroffen, konnten hier aber wieder nicht in das gleiche Zimnmer kommen.

Die Busfahrt alleine war kein Problem. Manchmal muss man auch mal alleine sein.. Wobei das auch ein Problem ist. In Hostels ist man nie alleine.. Und gerade jetzt muss ich sagen, nervt es mich extrem. Wenn man vier Monate ununterbrochen unter Menschen ist (eher mehr, selten weniger), dann kommt irgendwann der Punkt, wo man einfach keine Lust mehr hat. Ich möchte gerade einfach mal gerne wieder nachhause. Wenigstens für einen Tag. So schön es hier auch ist, zuhause ist und bleibt der beste Platz!

Wenn man neue Leute trifft, ist das einerseits sehr cool, aber andererseits auch etwas anstrengend, weil man sich die ganze Zeit neu erklären muss und tausend Mal das gleiche erzählt. Also ich bin da der Typ Mensch, der lieber den anderen zuhört und nicht die ganze Zeit das gleiche erzählt, denn meine eigene Geschichte kenne ich ja schon ?!

Hier gibt es jedenfalls wieder Apartments, diesmal vieeeel größer, man teilt sie sich aber auch mit 17 weiteren Menschen.

Heißt: Auf die Wertsachen aufpassen. Essen wurde mir schon geklaut, ansonsten kam aber nichts weg  (zumindest habe ich es dann nicht gemerkt).

Ich muss sagen, dass ich mich hier in dem Hostel nicht wirklich wohl fühle.. Ähnlich wie in dem CocknBull am Anfang. Dafür ist Surfers Paradise aber die tollste Stadt, die ich je gesehen habe! Ein Traum! Eine Stadt am Meer, viele Hochhäuser wie der Q1 Tower mit 322 m, den ich gestern besichtigt habe. Genau an der dort zu sehenden Küste, der Goldcoast, wurde meine damalige Lieblingsserie gedreht.. Gänsehaut!

Morgen möchte ich voraussichtlich in den SeaWorld Park gehen, wo weitere Szenen der Serie gedreht wurden. Außerdem sieht man dort Delfine und vieles mehr. Freue mich schon sehr. Heute ,denke ich, erkundige ich die Stadt noch ein bisschen und gehe ins Meer. Ich muss jetzt nur ein bisschen aufpassen, weil man hier so schnell einen Sonnenbrand des Todes bekommt. Weiß-rot - so ungefähr.


Naja, melde mich bald zurück. Das Ende der kleinen Reise naht: In Brisbane bin ich voraussichtlich  am 26.1.,dem Australia Day!

 

Update: Ich war im SeaWorld und muss sagen, dass es einfach ein unfassbares Gefuehl war, an dem Drehort von H2O gewesen zu sein. Eines der schoensten Erlebnisse hier in Australien. Fotos findet ihr in Instagram (mein Profil ist hier in der Fotogalerie verlinkt).

 

Danke fürs Lesen:)

 

Eure

Melissa

 

Dienstag, 31.1.,Brisbane

 

Ich kam letzte Woche Donnerstag in Brisbane an!

Ines und ich sind ab Byron zeitversetzt mit dem Bus gefahren, da sie jeweils nur drei Nächte bleiben wollte und ich aber vier Nächte in Byron war.

Jedenfalls kam ich dann alleine in Brisbane an. Der Bus hielt in einem Parkhaus, weshalb ich erstmal total orientierungslos war und nicht wusste, wo ich jetzt hin muss. Dass mein Hostel nicht in der unmittelbaren Nähe ist, wusste ich, aber ohne Uber konnte ich nicht weg kommen. Vorallem nicht mit meinem ganzen Gepäck!

Also bestellte ich ein Uber, das mich zum Hostel bringen sollte. Kurze Zeit nachdem ich es bestellt hatte (per App), erhielt ich einen Anruf von der Uber-Fahrerin, wo ich denn hinkommen soll, damit sie mich einsammelt. Ich hab sie erstmal kaum verstanden und die Stelle, an die ich kommen sollte, kannte ich logischerweise auch nicht. Mein Handy, das ich für Google Maps nutze, streikte auch im richtigen Moment , sodass ich einfach zu einem Mann lief und ihm mein Handy in die Hand drückte. Ich sagte nur kurz, dass ich nicht weiß, wohin ich kommen soll und dann telefonierte der Typ mit der Uber-Fahrerin. Easy! Da es ein Einheimischer war, konnte er  mir sagen, wohin ich musste. Als ich dann endlich im Hostel ankam, war mein erster Gedanke Okay, sieht von außen ganz cool aus, aber ich habe gerade gar keine Lust, alleine dort einzuziehen und niemanden zu kennen. Naja, irgendwie wird das schon. Hoffentlich ist das Hostel von Ines in der Nähe. Ines hat ein anderes Hostel gebucht, da ihres gratis WLAN hat und wir uns irgendwie nicht mehr richtig abgesprochen haben, in welches wir gehen wollen. Somit war ich erstmal alleine (natürlich nicht alleine, aber ohne sie) in dem Hostel.

Als ich dann in mein Zimmerkam, wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen sollte.. Wieder ein Loch wie im CocknBull. Ein richtiger Bunker! Dunkel, tausende Koffer, Rucksäcke und Klamotten überall und siffige Matratzen und obendrein noch Hitze ohne Ende.

Ich war gar nicht auf so etwas vorbereitet, da das Hostel von außen ganz nett aussah.

Dementsprechend war die Ankunft in Brisbane nicht ganz so cool.

Ich stapelte also meine Sachen auf die Berge von Klamotten, die hier rumlagen, und bezog mein Bett. Ich verließ das Zimmer so schnell es ging und machte mich auf zum Pool, den wir hier immerhin haben. Dann stellte ich fest, dass zwei andere Freunde von uns ebenfalls in dem Hostel sind. Witziger Zufall:) Den beiden sind wir auch in Byron Bay nachts auf der Straße begegnet.

Zum Glück ist das Hostel von Ines nur 3 Minuten entfernt, sodass wir immer in meinem Hostel abhängen, weil wir mittlerweile ein paar coole Leute kennengelernt haben.

Außerdem habe ich Renee wieder getroffen. Sie kam vom Uluru und macht bevor sie nach Neuseeland fliegt noch einen Stopp in Brisbane. War schön, sie mal wieder zu treffen nach drei Monaten:)

Außerdem bin ich jetzt hier im Fitnessstudio, was ich wirklich vermisst habe!

Mein Job beginnt bald, ich suche gerade nach Wohnungen und hatte sogar heute eine Besichtigung. Momentan bin ich aber noch unentschlossen, ob ich etwas abgelegener wohnen möchte oder eher städtisch. Denn mit dem Auto ist es etwas schwierig/stressig in der Stadt. Sei es wegen des Parkens oder auch wegen des Fahrens.


Ich glaube, das habe ich noch gar nicht berichtet?! Ich bekomme ein Auto von der Firma, bei der ich arbeiten werde.

Bin ja mal gespannt, ob das tatsächlich so sein wird. Irgendwie kann ich mein Glück gar nicht fassen!

In dem Hostel hier habe ich mich soweit eingelebt, hoffe aber darauf, dass ich bald umziehen kann.

Vorallem freue ich mich aufs Geld verdienen. Es wird aber auch mal Zeit!

 

See ya

 

Melissa

 

 

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Kommentare: 6
  • #1

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